Ernährungsmanagement Hinterleitner

BIA Messung

In der modernen Ernährungsmedizin wird der Ernährungs- und Gesundheitszustand nicht mehr ausschließlich nach dem Körpergewicht sondern vorrangig nach der Körperzusammensetzung bewertet.

Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine rasche, zuverlässige und nicht-invasive Messmethode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Die wissenschaftliche Aktualität ist durch zahlreiche Studien belegt. Die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Annahmen basieren auf der unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeit der Gewebetypen im menschlichen Organismus.

Folgende Kompartimente werden gemessen:


Knochenmasse und Fettmasse beispielsweise sind schlechte Leiter für elektrische Impulse, Skelettmuskulatur hingegen ist aufgrund des hohen Wasser- und Elektrolytgehalts ein guter Leiter für elektrische Impulse. Dadurch können die einzelnen Körperkompartimente exakt bestimmt werden. Durch das 3-Kompartiment-Modell wird die Körperzusammensetzung anschaulich dargestellt. (Quelle: Aengus)


Wann ist eine BIA-Messung sinnvoll?

Sport - Die BIA gibt Auskunft über die Erfolge im Training und zeichnet einen Verlauf über den Zuwachs an Muskelmasse.

Ernährungsumstellung - Durch die BIA-Messung haben Sie eine direkte Erfolgskontrolle. Durch die BIA wird sichtbar ob tatsächlich Fett abgebaut wurde oder ob lediglich Wasser verloren wurde.

Stoffwechselerkrankungen - wie Adipositas, Diabetes,... Die aktuelle Körperzusammensetzung wird festgestellt und soll als Wegweiser in die richtige Richtung benutzt werden.

Konsumierende Erkrankungen -  wir Tumorerkrankungen, HIV,... Durch das Feststellen des Ernährungszustandes können rechtzeitig ernährungstherapeutische Maßnahmen gesetzt werden, die sich maßgeblich auf den Krankheitsverlauf auswirken.


Was muss vor der BIA-Messung beachtet werden?         


Die BIA-Messung ist grundsätzlich in jedem Alter möglich! - Klienten mit Defibrillator oder Herzschrittmacher dürfen keine Messung machen!